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Tipps
Schalom und Hallo – 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland 
Dokumentarfilm, D 2020 
Heute | 20:15 | Das Erste 
In dieser 90-minütigen Dokumentation begibt sich Schauspielerin Susan Sideropoulos auf eine spannende und unterhaltsame Reise durch 1.700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte und auf die Spuren ihrer eigenen Vorfahren. Immer mit Blick auf die Gegenwart erzählt sie vom Köln zu Römischer Zeit, von den mittelalterlichen SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz, vom Frankfurt der frühen Neuzeit, sowie von Leipzig, Hamburg, München oder Berlin. Dabei stehen nicht nur historische Figuren und Ereignisse im Mittelpunkt, sondern vor allem "Menschen von heute" wie die Rabbinerin Jasmin Andriani, Folk-Musiker Daniel Kahn, Filmregisseur Peter Kahane, die Literaturwissenschaftlerin und Buchhändlerin Rachel Salamander, Autorin Linda Sabier oder Gastronomin Shani Leiderman. Ferner zählen der Publizist Josef Joffe, Historiker Julius Schoeps sowie Museumsdirektorin Miriam Wenzel zu den Interviewpartner:innen. Vergangenheit und Gegenwart werden so miteinander verwoben, die Chronologie der Ereignisse aufgebrochen, und historische Ereignisse und Menschen begegnen denen der Gegenwart. Durch diese Verknüpfung entsteht ein buntes und vielschichtiges Bild von der Kontinuität jüdisch-deutscher Geschichte. Susan Sideropoulos über das Projekt: "Diese Doku zu machen war für mich persönlich auch eine Entdeckungsreise. Ich habe viel über meine eigenen Wurzeln gelernt und interessante Persönlichkeiten kennengelernt." Das Autorenteam bildet ein nichtjüdisch-jüdisches "Tandem": Der renommierten Autorin und Regisseurin Nina Koshofer stand auch diesmal der erfahrene Journalist Allon Sander zur Seite. Die Dokumentation ist eine Gemeinschaftsproduktion aller ARD-Anstalten. Diese Sendung ist online first ab 23. Oktober 2021 und nach der Ausstrahlung ein Jahr lang in der ARD Mediathek verfügbar. 
Tipps
Mieten? Kaufen? Wahnsinn! 
Reportagereihe, D 2021 
Heute | 22:50 | Das Erste 
In Deutschlands Städten wird Wohnraum knapp und immer teurer. Die "Rabiat"-Reporter Denise Jacobs und Alexander Tieg treffen in "Rabiat: Mieten? Kaufen? Wahnsinn!" Menschen, denen Verdrängung oder Kündigung droht, die auf Grundstücks- und Wohnungssuche sind. Auf der anderen Seite wird Wohnraum dort zur Ware, wo Immobilienkonzerne auf maximalen Profit setzen. Ein Interessenkonflikt mit Sprengkraft für die Gesellschaft. Allein in Berlin sind die Quadratmeterpreise für Mieterinnen und Mieter in den vergangenen zehn Jahren drastisch gestiegen. Der rot-rot-grüne Mietdeckel, der die Entwicklung in der Hauptstadt bremsen sollte, ist vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Bei der Protest-Oper "Lauratibor" in Berlin-Kreuzberg trifft "Rabiat"-Reporterin Denise Jacobs Menschen, die gegen den Ausverkauf der Stadt ihre Stimmen erheben. Die Geschichte handelt von Verdrängung und Investoren, die mit Immobilien Rendite machen: ein Zuhause für die einen, Betongold für die anderen. Yagner Anderson ist Teil des kreativen Kiez-Ensembles. Und die Oper könnte kaum näher an der Realität sein: Noch während der Proben wird Yagners Haus von einem großen schwedischen Immobilienkonzern gekauft. Mietendeckel, Mietpreisbremse, Enteignung: In der aufgeheizten Debatte um bezahlbares Wohnen geraten manche auch zwischen die Fronten. Denn für private Vermieterinnen und Vermieter, die ihr Wohneigentum vor allem auch als Altersvorsorge verstehen, können die Gesetzesänderungen oder neuen Vorgaben schnell zum finanziellen Fiasko werden. Etwa zwei Drittel aller Mietwohnungen in Deutschland gehören Personen, die nur nebenbei Immobilen vermieten. Einer von ihnen ist Claude Luven. "Rabiat"-Reporter Alexander Tieg trifft den Küchenverkäufer in Düsseldorf. Die aktuelle Situation sei eine große Herausforderung gerade für die kleinen Vermieterinnen und Vermieter, sagt er. Für Sibel und ihren Mann Sezer in München wird die Zeit knapp, ehe sie aus ihrer Wohnung müssen: gekündigt wegen Eigenbedarfs. Seit mehr als anderthalb Jahren ist das Paar nun schon auf der Suche nach einer passenden Wohnung – egal, ob zur Miete oder zum Kauf. Ihr Budget haben sie immer wieder erhöht, gefunden haben sie bislang dennoch nichts. Wie sehr die Wohnungssuche die Familie auch psychisch an ihre Belastungsgrenze bringt, erzählen sie "Rabiat"-Reporter Alexander Tieg. Heute reichen die Gehälter von Polizistinnen, Polizisten, Lehrerinnen, Lehrern und einfachen Angestellten oft nicht mehr zum Immobilienkauf in den Metropolen und ihren Randbezirken. Dass Wohneigentum gerade für jüngere Menschen immer unrealistischer wird, zeigen die Erfahrungen eines Paares in Norddeutschland. Am Stadtrand von Bremen suchen Kyra und Kai nach einem Baugrundstück, um sich ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Dort werden Quadratmeterpreise von 600 Euro und mehr verlangt. "Da fragt man sich, wer das denn überhaupt noch zahlen kann", sagt Kai. Das Paar sucht dennoch geduldig weiter und nimmt "Rabiat"-Reporter Alexander Tieg mit auf ihre Grundstückssuche. Ein möglicher Ausweg ist, das Leben auf dem Land wieder attraktiver zu machen. "Rabiat"-Reporterin Denise Jacobs reist nach Homberg – eine Kleinstadt, die seit vielen Jahren unter Landflucht leidet. Nach der Schule packen viele junge Menschen ihre Sachen – und die Wenigsten kommen wieder. Das soll sich ändern: Beim "Summer of Pioneers" tauschen 20 Menschen ihre urbane Heimat für sechs Monate gegen ein Leben in der nordhessischen Provinz. Mit dabei sind Christina und Julian aus Frankfurt. 60-Stunden-Wochen, nur um die steigenden Mieten im Rhein-Main-Gebiet auf Dauer bezahlen zu können, wollte sich das Ehepaar nicht länger aussetzen. Für Hombergs parteilosen Bürgermeister Nico Ritz verlieren die Unterschiede zwischen Stadt und Land im Zeitalter der Digitalisierung ohnehin an Bedeutung: "Man kann hier sehr gut leben für vergleichsweise geringes Geld. Die Entscheidung, die man dafür treffen muss, ist letzten Endes aufs Land zu ziehen. Und dass das gar nicht weh tut, w 
Tipps
Die Drau entlang – Kärntens grüne Lebensader 
Ö 2021 
Heute | 21:00 | 3sat 
264 Kilometer erstreckt sich die Drau von Westen nach Osten zwischen Osttirol und Slowenien und prägt seit Tausenden von Jahren das Land und das Leben der Menschen an ihren Ufern. Für Kärnten ist der Fluss eine grüne Lebensader. Die Dokumentation ist ein filmischer Streifzug entlang des größten und bedeutendsten Flusses im Süden Österreichs und das Porträt einzigartiger Flusslandschaften und Bergregionen am Schnittpunkt dreier Kulturen. Der Film von Gernot Stadler führt zu verborgenen Kleinoden, zu entlegenen Höfen, durch tiefe Seitentäler mit ihren Gebirgsbächen. Und er zeigt Menschen, die mit dem Fluss leben und sich für ihn einsetzen. Beispielsweise die Zoologin Patricia Graf, die den Biberbestand beobachtet und wissenschaftlich auswertet, oder den Ornithologen Andreas Kleewein, dessen Untersuchungen des Vogelbestands wichtige Informationen über die ökologische Wirksamkeit von Renaturierungsmaßnahmen liefern. Gewässerökologe Wolfgang Honsig-Erlenburg analysiert die Fischbestände in der Drau, und Sabine Käfer ist für die Planung der Fischaufstiegshilfen bei den Draukraftwerken verantwortlich. Gezeigt werden außerdem die Folgen des menschlichen Eingriffs in das natürliche Flusssystem der Drau. Massive Regulierungen und Aufstauungen durch die energiewirtschaftliche Nutzung haben das Erscheinungsbild des Flusses stark verändert. Seit rund drei Jahrzehnten wird aber wieder gegengesteuert. An den Stauseen sind bedeutende Auwälder und Naturschutzgebiete entstanden, die eine beachtliche Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten aufweisen. In Teilabschnitten wurden die Regulierungsmaßnahmen des 19. Jahrhunderts wieder aufgehoben, der Fluss hat wieder Nebenarme und Flussinseln gebildet – und damit ausreichend Raum, um sich bei Hochwasser auszubreiten. Am Völkermarkter Stausee entstehen neue Flachwasserzonen mit Inseln, die Fischen geschützte Laichplätze und Vögeln sichere Brutmöglichkeiten bieten. Der Film widmet sich auch kulturellen Traditionen, die am Fluss noch lebendig sind. Jedes Jahr im August binden beispielsweise die Flößer im oberen Drautal ihre Flöße und erinnern daran, dass die Drau einst Kärntens bedeutendste Verkehrsader war. Und in Ferlach werden seit Jahrhunderten die begehrtesten Jagdgewehre der Welt gebaut, wie der Besuch in einer Waffenschmiede zeigt. Kulturdenkmäler wie die Burg Stein und die Hollenburg zeugen von den wichtigen Handelsrouten entlang der Drau, das Museum Liaunig in Neuhaus beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Österreichs. Tief eingeschnitten in die malerische Landschaft fließt die Drau zwischen Neuhaus und Lavamünd der Grenze nach Slowenien entgegen. Die Wälder reichen bis ans Ufer und verleihen der Drau ihre typische blaugrüne Färbung. Als "Drava" mündet sie nach weiteren 500 Kilometern in die Donau – und mit ihr irgendwann ins Schwarze Meer. 
Genre
TV-Programm heute | 20:15
Familiensache
ORF 1
Familienserie, Ö 2021 - 45 min
seit 17 Min.
Die Promi-Sportler-Millionenshow
ORF 2
Spielshow, Ö 2021 - 145 min
seit 67 Min.
Mord im Orient Express
ATV
Thriller, M/USA 2017 - 140 min
seit 67 Min.
Ninja Warrior Austria
Puls 4
Show, Ö 2021 - 160 min
seit 67 Min.
Sport und Talk aus dem Hangar-7
Servus TV
Talkshow, Ö 2021 - 80 min
seit 12 Min.
Raus aus den Schulden
RTL
Doku-Soap, D 2021 - 120 min
seit 67 Min.
Die Herzblut-Aufgabe – Promis in der Pflege
Sat.1
Reportagereihe, D 2021 - 135 min
seit 67 Min.
Zervakis & Opdenhövel. Live.
ProSieben
Magazin, D 2021 - 115 min
seit 67 Min.
Monk
ATV2
Krimiserie, USA 2006 - 55 min
seit 12 Min.
Schalom und Hallo – 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland
Das Erste
Dokumentarfilm, D 2020 - 90 min
seit 67 Min.
Bring mich nach Hause
ZDF
TV-Drama, D 2021 - 90 min
seit 67 Min.
Die Höhle der Löwen
VOX
Show, D 2021 - 155 min
seit 67 Min.
Wolverine: Weg des Kriegers
kabel eins
Fantasyfilm, USA/GB 2013 - 165 min
seit 67 Min.
ATV – Die Reportage
PULS 24
Reportagereihe, Ö 2013 - 60 min
seit 2 Min.
Maurice
ARTE
Gesellschaftsdrama, GB 1987 - 135 min
seit 67 Min.
Habsburg und die Alpen (1/2)
ORF 3
Ö 2019 - 50 min
seit 22 Min.
Bones – Die Knochenjägerin
Super RTL
Krimiserie, USA 2015 - 55 min
seit 7 Min.
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